Autor: Eugen Schröder

  • Außerschulischer Lernort 2016

    Der außerschulische Lernort in Wilhelmshaven ist in der Grundschule Altengroden angesiedelt. Er ist vom Niedersächsischen Kultusministerium anerkannt und personell an die Jade Hochschule angegliedert.

    Ziel ist es, im eigentlichen Sinne des Wortes Technik begreifbar zu machen. Vor diesem Hintergrund wurden Projekte  entwickelt, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler handlungsorientiert mit Technik anhand von Fragestellungen aus der Realität auseinandersetzen.

    Im Schulprogramm unserer Schule ist ein Besuch des außerschulischen Lernorts fester Bestandteil. Er ist für die 6. Klassen vorgesehen, die dann in der Regel einen kompletten Schultag in Altengroden verbringen.

    Wie schon in den Jahren zuvor stand auch 2016 wieder der Bau eines Solarboots auf dem Programm. Dieses Projekt ist für die Kinder der Einstieg in den Themenkomplex Erzeugung und Nutzung elektrischer Energie und Nutzung regenerativer Energien, insbesondere der Sonnenenergie. Aus dem Bereich der Elektrotechnik werden die Themen Schaltungsarten von Spannungsquellen (Reihen- und Parallelschaltung von Solarzellen) in Experimenten sowie das Löten elektrischer Bauteile bearbeitet. Weiterhin wird im Bereich CAD/CAM ein technischer Gegenstand (Bootsrumpf, Motorhalter, Zellenhalter) am Computer entworfen und durch ihn gefertigt.

    Bei der Arbeit mit dem Lötkolben und Geräten spielen außerdem sicherheitsrelevante Aspekte eine wichtige Rolle.

    Die Maßnahme war wieder einmal ein großer Erfolg. Die Kinder haben mit motiviert, engagiert und ehrgeizig gearbeitet. Am Ende waren alle stolz auf die Ergebnisse.

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  • Jubiläums-Triathlon 2016

    1996 führte die Hauptschule Nogatstraße erstmals einen Schul-Triathlon durch. Mit maßgeblicher und kompetenter Unterstützung des TSR Olympia, namentlich durch den inzwischen verstorbenen Spartenleiter Jürgen Oertwig, wurde ein Wettkampf ins Leben gerufen, der sofort große Begeisterung bei allen Beteiligten hervorrief. Die Oberschule Nord fühlt sich der Veranstaltung verpflichtet und hat sie in ihr Schulprogramm als festen Bestandteil aufgenommen.

    In diesem Jahr stand ein Jubiläum an: Die Veranstaltung fand zum 20. Mal statt und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.

    Auch die Schülerinnen und Schüler des Förderschulzweigs körperliche und motorische Entwicklung machen mit. So steht der Triathlon als gelungenes Beispiel für die Integration von behinderten und nicht behinderten Menschen im Sport. Die Schülerinnen und Schüler wollen natürlich ihre sportlichen Leistungen in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen unter Beweis stellen.  Im Vordergrund aber steht der Spaß am Sport und das Ankommen im Ziel – unabhängig von Bestzeiten und Platzierungen.

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  • Klassenfahrt der 10c nach Spanien

    Vom 03. bis 12. April 2016 machten wir, die Klassen R10C und H10B, unsere lang ersehnte Abschlussfahrt nach Spanien. Unser Ziel war das ****-Hotel `Acapulco` in Lloret de Mar am Mittelmeer und natürlich „die schönste Stadt Europas“ Barcelona.

    Unsere Klassenlehrer Herr Köppen (der schon einige Male dort war) und Herr Hölken hatten uns im Unterricht intensiv auf alles vorbereitet, und da wir mit Frau Strauß und Frau Martens zwei sehr nette Begleitpersonen hatten, waren wir während der 10 Tage immer bestens betreut.

    Wir fuhren mit einem hochmodernen Fünf-Sterne-Reisebus, wobei die gesamte Reisegruppe eigentlich aus zwei solchen Bussen bestand, da auch zwei
    10. Klassen aus Zetel das gleiche Ziel hatten. Die Busfahrt, immerhin fast 22 Stunden (!) am Stück mit nur kurzen Pausen, ging über Leverkusen und Köln durch die Eifel nach Luxemburg, dann in Frankreich über Lyon Richtung Perpignan, Montpellier und Mittelmeer, schließlich durch die Pyrenäen nach Spanien. Es war schon anstrengend, aber auch irgendwie spannend, so eine Tour zu erleben und schon unterwegs ganz viel Neues sehen zu können.

    Da wir uns noch recht früh im Jahr unterwegs befanden, waren wir hinsichtlich des „spanischen Wetters“ etwas skeptisch, konnten uns aber wirklich nicht beklagen, denn es passte einfach!

    Insgesamt vier ganze Tage verbrachten wir in der fantastischen Stadt Barcelona und haben dort so viel gesehen und erlebt, dass es hier kaum vollständig aufzuzählen ist. Unter anderem waren wir im Olympiastadion, beim und im Nationalpalast, auf dem Montjuic, in der berühmten Markthalle Mercat de la Boquería, natürlich häufiger auf den Ramblas, auf den Spuren des Architekten Gaudí bei dem Weltkulturerbe der Sagrada Familia, in der Kathedrale Barcelonas und im Gotischen Viertel, an einem Abend ab 21.00 h bei den berühmten Wasserspielen am Palau Nacional und natürlich im Stadion Nou Camp des FC Barcelona, das wir mit all seinen Bereichen (auch Kabinen, Presseraum, Innenraum, etc.) ansehen konnten.

    Daneben haben wir ein typisch spanisches Unternehmen besucht und besichtigt, nämlich die berühmte Sektkellerei von Codorníu, wo uns der Herstellungsweg des Cava (teilweise mehrsprachig) erklärt wurde, wir durch viele Kilometer Kellergewölbe fahren konnten und anschließend auch die Gelegenheit hatten, als Souvenir für die Leute daheim eine schon besondere Köstlichkeit zu erwerben.

    Ein weiterer interessanter Tag war die Fahrt ins Gebirge zum Kloster Montserrat, das wir nach spannender Hochfahrt bei herrlichem Sonnenschein erreichten – ein denkwürdiges Erlebnis, die vielen Besucher und Pilger zu erleben, die hier vor allem die Schwarze Madonna sehen wollten und der Mittagsmesse in der Basilika des Klosters beizuwohnen.

    Ein Tag mit großem Erinnerungswert war auch der Sonntag vor der Rückfahrt, denn den verbrachten wir trotz noch kühler Temperaturen bei Sonnenschein am Strand und haben teilweise im Mittelmeer gebadet – toll!

    Außerdem bleibt uns sicherlich in Erinnerung, dass wir stets auch viel Freizeit hatten, dass Shoppen in Lloret de Mar mit „Handeln ohne Ende“ Spaß macht, Eis in Spanien richtig gut schmeckt, Barcelona wirklich eine internationale Metropole mit ganz besonderem Flair ist und dass einfach alle zusammen harmonische und spannende Tage erlebt haben.

    Wir hatten uns lange auf diese Fahrt gefreut, und das Ergebnis hat unsere Erwartungen wirklich noch übertroffen!

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    Weitere Bilder demnächst in der Bildergalerie.

  • Ein neuer Name für die Oberschule Nord

    • In der Sitzung vom 15. Februar hat die Gesamtkonferenz mit deutlicher Mehrheit beschlossen, beim Schulträger den Antrag zu stellen, zum nächsten möglichen Termin den Schulnamen zu ändern in

     

    Marion-Dönhoff-Schule

    Oberschule mit Förderschulzweig körperliche und motorische Entwicklung.

     

    • Die Agnes-Miegel-Schule, später die Marion-Dönhoff-Schule, wie auch die Hauptschule Nogatstraße wurden gegründet im historischen Kontext der Stadtentwicklung des Stadtteils Fedderwardergroden von Wilhelmshaven. Dort erinnert vieles die ehemaligen deutschen Ostgebiete – insbesondere an Ostpreußen. Abzulesen ist dies auch an Straßennamen ebd.
    • In der Nachfolge beider genannten Schulen steht die Oberschule Nord für Offenheit, Toleranz, für Verständigung und Versöhnung. Sie bekennt sich klar zu den Werten von Freiheit und Demokratie. Sie bezieht eindeutig und vernehmbar Stellung gegen jedwede Art von neonazistischen und rechtsradikalem Gedankengut. Beispielhaft sei in diesem Zusammenhang die enge Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge genannt, in deren Rahmen Projekte zur Friedenserziehung und die Patenschaft für die Pflege des städtischen Ehrenfriedhofs wiederkehrende Elemente der erzieherischen Arbeit darstellen.
    • In die nach dem Krieg nur schwer in Gang gekommene Aussöhnung zwischen Polen und Deutschland spielen Austauschprogramme eine große Rolle. Unsere Schule trägt ihren Teil dazu bei, indem sie eine nunmehr seit drei Jahren bestehende Schulpartnerschaft mit der polnischen Stadt Bydgoszcz (ehemals Bromberg) pflegt. Für die Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen steht Marion Dönhoff wie kaum eine andere Person.
    • Marion Gräfin Dönhoff steht mit ihrem Lebenswerk wie kaum eine andere für Verständigung und Aussöhnung, für Toleranz und Demokratie, für die Freiheit des Denkens und des Wortes. Auch sie stammt aus Ostpreußen, fügt sich also ein in den erwähnten historischen Kontext. Auch sie ist eine Frau von hohem literarischen Rang – und: sie ist eine Frau, die Emanzipation in einer Zeit vorgelebt hat, als diese eher ein kaum wahrnehmbares Thema in der gesellschaftspolitischen Diskussion war.
    • Kinder und Jugendliche brauchen Menschen, die mit ihrem Leben und Wirken Beispiel für die eigenen Lebenswege sein können. Genau an Stelle dieser müssen Schulen den Schülerinnen und Schülern Orientierung geben. Dabei brauchen sie keine Säulenheiligen, sondern Vorbilder.
    • Für die Entscheidung, den Namen zu wählen, den zuvor die in die OBS aufgegangene Realschule trug, haben wir uns Zeit gelassen. Die Diskussionen zum Thema fanden ohne jeden Druck satt. Die letztendliche Festlegung wird auch von den Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Schülern aus dem Bereich der ehemaligen Hauptschule Nogatstraße getragen. Damit wird offensichtlich, dass die Integration der beiden Schulen und der betroffenen Menschen gut gelungen und ein vertrauensvolles Miteinander gelungen sind, keine Ressentiments bestehen und Gefühle von Übervorteilung und Ungleichbehandlungen ausgeblieben sind.
    • Mit der Entscheidung für Marion Dönhoff als Namenspatronin soll ein für alle sichtbares Zeichen gesetzt werden, dass an eine Reputation angeknüpft werden soll, die positiv besetzt ist. Für die Schülerinnen und Schüler, die sich um Ausbildungsplätze in der Region bemühen, dürften damit Vorteile verbunden sein.
    • Sicherlich nachgeordnet in der Bedeutung, aber nicht ohne Symbolkraft ist darüber hinaus der Umstand, dass die eine Schule zukünftig den Name, die andere das Gebäude und die damit verbundene Begrifflichkeit einbringt. So bleiben beide ehemaligen Schulen unter dem Dach der OBS begrifflich präsent.
    • Nachdem schon in der April-Sitzung der Schulausschuss ein einhelliges Votum für die Namensänderung abgab, hat nun der Rat der Stadt in seiner Sitzung vom 26. April einstimmig beschlossen, dass die Oberschule Nord ab dem Schuljahr 2016/2017 „Marion-Dönhoff-Schule“ heißen soll.
  • Stellenausschreibung: Bundesfreiwilligendienst

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    Die Oberschule Nord sucht zum nächsten Schuljahr einen Bewerber im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Der Beginn der Tätigkeit erfolgt am 1. August 2016.

    Der Bundesfreiwilligendienst bietet die Chance zu einem freiwilligen Engagement. Ob Mann oder Frau, ob Jung oder Alt – jeder und jede ist eingeladen sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Freiwillige sammeln wertvolle Lebenserfahrungen, gewinnen Einblicke in neue Arbeitsbereiche, können sich beruflich orientieren und finden Bestätigung dort, wo sie gebraucht werden. Die Vereinbarung wird in der Regel für 12 Monate geschlossen.

    Wer kann mitmachen?

    Alle, die ihre Schulpflicht erfüllt haben. Alter, Geschlecht, Nationalität oder die Art des Bildungsabschlusses spielen dabei keine Rolle. Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich insbesondere an Menschen, die zum Beispiel Zeit sinnvoll überbrücken oder vor dem Studium praktisch tätig sein wollen.

    Welche Unterstützung und Leistungen erhalte ich im Freiwilligendienst?

    Eine Fachkraft betreut die Freiwillige oder den Freiwilligen in der Einsatzstelle.

    Alle Freiwilligen erhalten kostenlos Seminare.

    Es wird ein Taschengeld von maximal 330,00 Euro gezahlt.

    Nach Abschluss wird ein Zeugnis ausgestellt.

    Wie sieht der tägliche Einsatz aus?

    Das Aufgabengebiet an der OBS Nord umfasst die Betreuung von Schulkindern im Förderschulzweig, in dem Kinder und Jugendliche mit körperlich-motorischen Einschränkungen beschult werden. Dabei sind folgende Einsatzbereiche und Tätigkeiten angedacht:

    • Einzelbetreuung behinderter Kinder,
    • Lernhilfeunterstützung für Inklusions- und Integrationskinder bzw. Kinder mit Förderbedarfen,
    • Begleitung dieser Kinder bei Exkursionen, Ausflügen und Veranstaltungen außerhalb der Schule,
    • Begleitung und Hilfe beim Schulessen,
    • Unterstützung während der Pausen- und Brückenzeiten

    Der Besitz eines Führerscheins ist Voraussetzung für die Stellenbesetzung.

    Weitere Informationen gibt es auf telefonische Nachfrage. Bewerbungen sind in Kurzform schriftlich zu richten an den Schulleiter Herrn Bültena

    (Warthestraße 10, 26388 Wilhelmshaven, Tel. 04421-51145).

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  • Umzug an den Standort Nogatstraße

    Nach vielen Enttäuschungen und heftigen Protesten wegen des ausbleibenden Erweiterungsbaus am Standort Salzastraße steht nunmehr die Entscheidung, dass die Oberschule Nord mit allen Klassen in das jetzige Schulzentrum Nogatstraße umzieht. Mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 ist unsere Schule alleinige Nutzerin der Gebäudekomplexe dort.

    Die Förderschule Herbartschule zieht zeitgleich um in das Schulgebäude an der Warthestraße.

    Der Umzug bietet uns jetzt endlich eine verlässliche Perspektive, die Vorteile sind sofort spürbar. Sie liegen auf der Hand:

    • Alle Klassen sind unter einem Dach, eine ganz wesentliche Bedingung dafür, dass ein „Wir-Gefühl“ unter allen Beteiligten entstehen kann.
    • Wenn der Hauptschul- und der Realschulzweig ausgelaufen sein werden, bietet die Nogatstraße genügend Platz für eine Vierzügigkeit der Oberschule – zuzüglich der KME-Klassen.
    • Daneben wird es dann in ausreichender Zahl Differenzierungs- und Kleingruppenräume geben.
    • Für den Mensa- und Schulküchenbereich steht ein großzügiger Gebäudetrakt zur Verfügung.
    • Insgesamt vier Schulhöfe eröffnen vielfältige Möglichkeiten für eine attraktive Pausengestaltung für die Schülerinnen und Schüler in den unterschiedlichen Altersgruppen.
    • Die Fachraumausstattung ist schon jetzt exzellent – das gilt insbesondere für die Naturwissenschaften, den Werk- und Technikbereich sowie die Schulküche, alles Räumlichkeiten mit modernem Gerät, die behindertengerecht ausgestattet sind.
    • Der Förderschulzweig KME bezieht einen Gebäudekomplex, der schon zu Zeiten der Hauptschule Nogatstraße so ausgestattet wurde, dass er den Erfordernissen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler dort in besonderer Weise gerecht wird.
    • Das nerven- und zeitaufreibende Pendeln zwischen Standorten entfällt. Das gilt insbesondere auch für den Sportunterricht, denn:
    • Die große Turnhalle, die dreifach geteilt werden kann, gehört zum Schulcampus.
    • In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Freizeitzentrum Nord – ein Umstand, der geradezu dazu auffordert, miteinander zu kooperieren.

    Damit betrachten wir den „Kampf um die Schule“ als beendet. Endlich können wir uns wieder ausschließlich auf die pädagogische Arbeit konzentrieren und unser Schulprogramm Schritt für Schritt weiterentwickeln.

    Alle Beteiligten freuen sich auf den neuen Standort. Der Umzugstermin ist eine Herausforderung, weil die Zeit bis zu den Sommerferien knapp ist. Jetzt gilt es, die Ärmel hochzukrempeln und keine Zeit zu verlieren. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das alles kostet Kraft und Nerven, aber jeder weiß: Die Anstrengungen lohnen sich. Entsprechend positiv gestimmt und motiviert fassen alle mit an.

  • Dolmetscherdienste und Integrationshilfe

    Integration gelingt nur schwer, wenn man sich nicht verständigen kann, weil man die Sprache des Landes, in dem man lebt, nicht beherrscht. Das gilt auch für die zahlreichen Flüchtlingskinder, die in den letzten Monaten an unserer Schule aufgenommen wurden.

    Deshalb ist die Schülervertretung auf die Idee gekommen, engagierte und interessierte Schülerinnen und Schüler mit Fremdsprachenkenntnissen bei Dolmetscherdiensten einzubinden, wenn es Probleme in der Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen gibt, die Flüchtlinge sind.

    Mit Unterstützung der Lehrerin Frau Neunaber wurde zunächst ermittelt, welche Sprachen bedient werden können und wer von den Schülern bereit ist, sich auf diesen Dienst einzulassen.

    Die Resonanz war groß. Viele Mädchen und Jungen mit guten Deutschkenntnissen waren sofort bereit, sich auf das Projekt einzulassen und in ihrer Muttersprache zu übersetzen. Dafür gebührt ihnen Respekt und Dank.

    Jetzt hängt ein Einsatzplan aus, aus dem hervorgeht, welcher Schüler an welchem Tag zu welcher Zeit auf Abruf und bei Anfragen zur Verfügung steht. Die gesamte Schulwoche ist abgedeckt. Die Sprachen im Angebot sind polnisch, russisch, türkisch, kurdisch, arabisch, armenisch, serbisch und albanisch.

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  • Polenaustausch der Oberschule Nord mit der Partnerschule in Bydgoszcz

    Im Oktober 2015 besuchten 13 Mädchen und Jungen der Oberschule Nord im Rahmen des Schüleraustausches mit der Zespół Szkół Nr. 9 die Stadt Bydgosczc (früher: Bromberg). Jetzt erfolgte der Gegenbesuch in Wilhelmshaven. Die für die Organisation verantwortlichen Lehrkräfte Kirsten Sokolowski und Mikko Zilinski begrüßten ihre polnischen Kollegen Ludmila Bozjewicz, Beata Paprocka und Marcin Budzynski . Schulleiter Bültena, der im Herbst selbst mit in Polen gewesen war, freute sich darüber, dass sein Amtskollege Miroslaw Chojecki in Begleitung seiner Frau mit nach Wilhelmshaven kam. Die Jugendlichen waren in den Familien untergebracht.

    Er begrüßte die Gäste zu einem gemeinsamen Frühstück in der Schulmensa und bedankte sich ausdrücklich bei den Lehrkräften, die mit ihrem großen Engagement diesen Austausch immer wieder neu mit Leben erfüllen.

    Auch wenn das Aprilwetter seinem Namen alle Ehre machte und es durchaus hätte trockener und sonniger sein können, tat das der Stimmung keinen Abbruch. Neben Aktivitäten in unserer Schule selbst unternahm die Gruppe mehrere Ausflüge, um die nahe und weitere Umgebung Wilhelmshavens zu erkunden. Ziele in der Stadt waren der Jade-Weser-Port, der Tonnenleger Mellum und das Wattenmeerhaus. Außerhalb waren attraktive Tagesziele die Meyer-Werft in Papenburg, das Teemuseum in Leer, ein Abstecher nach Langeoor und zum Universum in Bremen.

    Die Tage in Wilhelmshaven gingen am Ende viel zu schnell vorbei. In der Woche gemeinsamen Zusammenlebens entstanden Vertrauen und Freundschaften, beim Abschied flossen Tränen. Ende September 2016 geht der Schüleraustausch in die nächste Runde, dann mit anderen Schülerinnen und Schülern, die sich auf den Weg nach Polen machen werden.

    Zwei Zitate von Schüleräußerungen zum Abschluss:

    Man kann es jedem empfehlen, weil es wie Niklas ja schon sagte mal was ganz Anderes ist und die polnischen Austauschschüler auch sehr nett waren. Ich werde mit Arek auch in Kontakt bleiben und kann nur sagen, dass es mir und meinen Eltern sehr gut gefallen hat. (Niko Barre)

    Es war eine sehr schöne Erfahrung. Man musste sich sehr um jemand anderes kümmern, was aber nicht schlecht war. Auch die Ausflüge waren sehr witzig und interessant. Ich denke, das kommt auch auf die Gruppe drauf an, denn wir hatten eine sehr tolle Gruppe und mit einer anderen Gruppe hätte es glaub ich nicht so viel Spaß gemacht. Es ist auch schön, neue Freundschaften zu schließen, und ich werde auf jeden Fall in Kontakt mit dem Polen bleiben (Jolina von Häfen).

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